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sagst, so soll dir, wenn dir meine Zunge nicht dagegen dienenkann, die Spitze meines Dolchs darauf antworten."
„Glaubt mir, schöne Dame," sagte Agelastes, „daß ichEuch zu dieser Beweisführung nicht treiben werde. Obwohlich nun nichts mehr gegen jene erhabenen und gütigen Machtesagen will, denen Ihr die Negierung der Welt znschreibet, sowerdet Ihr doch nicht böse werden, wenn ich mich über denelenden Aberglauben aufhalte, womit die Magier das soge-nannte böse Princip erklärt haben. Haben je die Menschenetwas dümmeres und lächerlicheres geglaubt, als der christlicheTeufel ist? Eine Bocksgestalt mit einem häßlichen Gestellte,worin sich die widerlichsten Leidenschaften ausdrücken; eineMacht, die der der Gottheit fast gleichkommt; und dabei eineGemüthsart, die der der verächtlichsten Geschöpfe kaum ähn-lich ist! Was ist dies Wesen, das die zweite Stelle im gro-ßen Ganzen einnimmt, wenn man seinen unsterblichen Geistnicht rechnet, im Vergleich mit einem murrsinnigen und haß-erfüllten alten Mann oder alten Weib?"
Hier hielt Agelastes auf einmal in seiner Rede ein. Eingroßer Spiegel hing in dem Gemach, so daß der Philosophdie Gestalt Brenhilda's darin sehen, und wie sie die Farbewechselte, bemerken konnte, wiewohl sie ihm wegen seines Ge-sprächs den Rücken zugekehrt hatte. Auf diesen Spiegel fal-ber Philosoph, als er betroffen eine Gestalt hinter einem Vor-hang hervorschlüpfen sah, die ihn mit einem Teufels- oderSatyrgesichte anglotzte.
„Mensch!" sagte Brenhilda, deren Aufmerksamkeit aufdiese vermeintliche Teufelserscheinung gerichtet war, „hast dudurch deine schlechten Reden und. noch schlechteren Gedankenden bösen Feind beschworen? Gleich treibe ihn wieder weg,oder, bei U. l. F. von den gebrochenen Lanzen! du sollst sehen.