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weiblicker Zärtlichkeit an ihm hängt. Auch ist es nicht eineGeschichte wie die meiner Tochter, die ohne Widerspruch beider Nachwelt Eingang finden dürfte. Irgend ein Procopius,irgend ein philosophischer Narr, der in einer Dachstube hun-gert, maßt sich an, Las Leben des Kaisers zu beschreiben,dem er sich nicht zu nähern wagte; und wiewohl das Haupt-verdienst seines Machwerks darin besteht, daß es Einzelheitenenthält, die Niemand bei des Fürsten Lebzeiten zu veröffent-lichen wagte, so läßt sie doch Jedermann für wahr gelten,sobald der Fürst vom Schauplatz abgetreten ist."
„In dieser Beziehung." sagte Zostmus, „habe ich fürEw. kaiserliche Majestät weder Trost noch Schutz. Wennjedoch Euer Andenken mit Unrecht auf Erden beschimpft wer-den wird, so kan» das Eurer Hoheit ganz gleichgültig sein,da Ihr Euch in einem Zustand von Glückseligkeit befindenwerdet, den irdischer Schimpf nicht erreicht. Der einzigeWeg, diesem zu begegnen, wäre, wenn Ihr selbst EureDenkrürdigkeiten schriebt: denn ich bin überzeugt, daß Ihrdiejenigen Handlungen Eures Lebens, die am tadelnswürdig-sten erscheinen, wenn Ihr nicht davon redet, vollkommen zuentschuldigen im Stande seid "
„Genug von diesem Gegenstand," sagte der Kaiser; „undda die Gefahr nahe ist, laßt uns für die Gegenwart sorgen,und die Zukunft sich selbst überlassen. — Welches ist nachEurer Meinung die Ursache, ehrwürdiger Vater, daß sichLiese Empörer so keck auf das Volk und die Soldaten be-rufen ?"
„Es war ohne Zweifel die aufreizendste Begebenheit vonEw. Hoheit Regierung," antwortete der Patriarch, „daßUrsel, der sich, wie man sagt, auf Leib, Leben und Freiheitunterworfen hatte, auf Euren Befehl in dem Blachernä-
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