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gefänzniß den Hungertod sterben mußte; sein Mnth, seineFreigebigkeit und andere bürgerfreundliche Eigenschaften stehenimmer noch in gutem Andenken bei den Bewohnern derHauptstadt und der Schaar der Unsterblichen."
„Und das," sagte der Kaiser, indem er den Blick aufseinen Beichtvater heftete, „hält Ew. Ehrwürden für den ge-fährlichen Umstand bei diesem Aufruhr?"
„Ich zweifle nicht," sagte der Patriarch, „daß dieserbloße Name, keck ausgesprochen und absichtlich wiederholt,das verabredete Losungswort zu einem furchtbaren Aufruhrsein wird."
„Dem Himmel sei Dank!" sagte der Kaiser; „in dieserBeziehung will ich auf meiner Hut sein. Gute Nacht, Ew.Ehrwürden! und glaubt mir, daß Alles, was ich in dieserSchrift versprochen habe, genau erfüllt werden soll. Dochdürft Ihr in dieser Sache nicht zu ungeduldig sein; — dennwenn sich ein solches Füllhorn von Wohlthaten auf einmalüber der Kirche entlüde, so könnten böse Leute argwöhnen,es habe ein Handel zwischen dem Kaiser und dem Patriarchenstattgefunden, und das könne das Bußopfer, das ein Sünderfür seine Vergebung bringt, wohl nicht sein. Das aber wärefür Euch und mich schimpflich."
„Jeder gerechte Aufschub," sagte der Patriarch, „hängtvon dem Gefallen Ew. Hoheit ab; und wir wollen hoffen,Ihr werdet bedenken, daß dieser Handel, wenn man so sagendarf, auf Euer Ansuchen geschloffen wurde, und daß der Bor-theil, den die Kirche davon hatte, mit der Vergebung unddem Trost, die Ew. Majestät dadurch zu Theil wurden, inUebereinstimmung war."
„Wahr," sagte der Kaiser, „sehr wahr — auch will ichsnicht vergessen. Nochmals lebt wohl! und vergeßt nicht, was