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47 : Graf Robert von Paris ; 2 (1846)
Entstehung
Seite
50
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der Empörer, die mich zu solche» Maßregeln gezwungenhaben. Was, ehrwürdiger Vater, wird mein Schicksal inZukunft sein? und in welchem Licht werde ich bei derNachwelt stehen?"

Was die Zukunft anlangt," sagte der Patriarch,sohat sich Ew. Gnaden auf die heilige Kirche verlassen, dieMacht hat zn binden und zu lösen; die Mittel, die Ihr habt,ihr Gutes zu thun, sind vielfältig, und was sie rechtlich inFolge Eurer Reue und Vergebung erwarten darf, habe ichbereits angedeutet."

Alles soll gewährt werden," versetzte der Kaiser;auchwill ich nicht an der guten Wirkung davon in der anderenWelt zweifeln. Aber menschlich geredet, in diesem Augenblickder Entscheidung wäre mir die Gunst der Kirche viel werth.Wenn wir uns einander verstehen, guter Zostmus, so werdendie Lehrer und Bischöfe der Kirche zu meinen Gunsten don-nern, und dis Frucht der mir gewordenen Vergebung wirdsich nicht dann erst zeigen, wenn mich das Grabmal deckenwird?"

Gewiß nickt," sagte Zostmus,wenn die bereits ge-machten Bedingungen genau beachtet werden."

Und mein Andenken in der Ges-bichte," sagte Alexius,in welcher Weise wird man es bewahren?"

hierin," antwortete der Patriarch,muß sich Ew. kai-serliche Majestät der kindlichen Liebe und den gelehrtenGaben seiner vortrefflichen Tochter, Anna Comnena, über-lassen."

Der Kaiser schüttelte den Kopf.Dieser abscheulicheCasar," sagte er,wird mich wahrscheinlich mit ihr ent-zweien: denn ich werde einem so undankbaren Rebellen, wieer einer ist, schwerlich verzeihen, weil meine Tochter mit