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47 : Graf Robert von Paris ; 2 (1846)
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beschütze» wird, das heute so viel Gewandtheit, Muth undTreue gezeigt hat,"

Bertha verbeugte sich tief, und ihre Wangen glühten beidem Lob eines Mannes, dessen Werth so allgemein geachtetwurde, daß man ibn an die Spitze eines Heeres erhob, inwelchem sich die tapfersten und ausgezeichnetsten Helden derChristenheit befanden.

Wer stnd jene zwei dort?" fragte Gottfried, indem erauf Bertha's Begleiter deutete, die er in einiger Entfernungvon dem Zell sah.

Der eine," antwortete das Mädchen,ist der Herr desSckiffs, das mich herüberbrachte, und der andere ein alterWaräger, der mich hierher begleitet hat "

Da eS möglich ist, daß sie hier ihre Augen und auf demanderen Ufer ihre Zungen brauchen könnten," versetzte derFeldherr der Kreuzfahrer,so halte ich es nicht für gerathen,daß sie dich begleiten. Sie sollen auf eine kurze Zeit hierbleiben. Die Bürger von Scutari werden nicht gleich wissen,was unsere Absicht ist, und ich wünsche, Fürst Tankred undseine Begleiter möchten ihre Ankunft selbst ankündigcn."

Bertha zeigte den beiden den Wunsch des fränkischenFeldherr» an, ohne den Grund davon anzugeben. DerSchiffer begann, sich über die Storung in seinem Gewerbezu beklagen, und Osmund, über die Hinderung in seinerDienstpflicht. Doch Bertha ließ sie, auf Gottfrieds Befehl,unter der Versicherung zurück, daß sie bald ihre Freiheit er-halten würden. Da sie sich so verlassen sahen, ging jeder vonihnen seinem LicblingSvergnügcn nach. Der Schiffer beschäf-tigte sich, sich nach Neuigkeiten umzuthun, und O-nuund, derunterdessen von einem der Diener zum Frühstück eingeladenworden war, saß ruhig bei einer Flasche Rothen, die ihn