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47 : Graf Robert von Paris ; 2 (1846)
Entstehung
Seite
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wurde dem jungen Tunkred von Otrauto gegeben. Gottfriedschlug die Forderung Bohemunds ab, und hielt ihn unterdem Borwund zurück, duß der Ruth seiner Lundes- und Döl-kerkennlniß bedürfe, um den Plun zum syrischen Feldzug zuentwerfen; in der Thut aber fürchtete er die Selbstsucht einesMannes von großem Genie und militärischen Guben, der under Spitze eines abgesonderten Haufens versucht werden könnte,die übertragene Vollmacht zum Nachtheil deS KreuzzugeL zuüberschreiten. Die jüngeren Theilnehmer des Zugs warenvorzüglich besorgt, sich solche Pferde auszuwühlen, mit denenman leicht das Manöver ausführen konnte, wodurch man dasGelübde zu umgehe» gedachte. Die Auswahl ward endlichgetroffen, und die Schaar erhielt Befehl, sich bei der Nachhutoder am östlichen Ende des christlichen Lagers aufzustellen.Unterdessen übertrug Gottfried Bertha eine Botschaft an denGrafen von Paris, wodurch er denselben gelind tadelte, daßer !N seinem Umgang mit den Griechen nicht vorsichtiger sei,und ihm meldete, daß ein Haufen von fünfzig Lanzen mitden dazu gehörigen Knappen, Pagen, Knechten und Schützen,im Ganzen fünfhundert, unter der Führung des tapferenTankreds, ihm zu Hülfe zöge. Auch die Zusendung einervorzüglichen Rüstung nebst einem guten Streitroß zeigte ihmder Herzog an: denn Bertha hatte nicht verfehlt, anzudeuteu,daß Graf Robert einer ritterliche» Ausrüstung ermangele.Das Roß wurde, völlig geharnischt und mit der Rüstung desRitters beladen, vor das Zelt gebracht. Gottfried selbst gabBertha die Zügel in die Hand.

Du brauchst nicht zu fürchten, dich diesem Pferd anzu>vertrauen, es ist so sanft und gelehrig als geschwind undstark. Setze dich auf, und gehe nicht von der Seite desedlen Fürsten Tankred von Otrantv, der gerne ein Mädchen