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die ich vielleicht der groben Art zumeffen darf, womit dieserheftige und in diesem Fall höchst unsinnige junge Kriegermeinen Beistand zuruckgestoßen hat. Mein großes Unrechtgegen ihn ist, ihn durch Wort und Beispiel vor der Falle,die man ihm legte, gewarnt und ihm Geduld und Mäßigungempfohlen zu haben. Er verachtete meine Warnung, ver-schmähte es, meinem Beispiel zu folgen, und ging in dieFalle, die man ihm vor seinen Augen stellte. Wenn mich derGraf von Paris blindlings zurückstößt, so kommt das voneiner Stimmung her, die durch Unglück und Täuschungen ge-reizt ist. Ich bin ihm so wenig böse darum, daß ich, wennihr mir dazu die Erlaubniß gebt, mit fünfzig Lanzen nachdem Kampfplatz eilen will, indem ich jedem dieser fünfzigeine Begleitung von wenigstens zehn Mann gebe, was imGanzen fünfhundert machen würde, und mit dieser Zahl hoffeich den Graf und die Gräfin sicher zu retten."
„Das ist schön gedacht," sagte der Herzog von Bouillon,„und der christliche» Feindesliebe gemäß, die Kreuzfahrernziemt. Doch du hast die Hauptschwierigkeit vergessen, BruderBohemund, nämlich, daß wir geschworen haben, auf demKreuzzug nicht umzukehren."
„Wenn wir diesen Eid für diesmal umgehen können,"sagte Bohemund, „so ist es unsere Pflicht, es zu thun. Sindwir so schlechte Reiter, oder sind unsere Rosse so unlenksam,daß wir sie nicht von hier bis zum Landungsplatz in Scutarirückwärts gehen lassen könnten? Auf dieselbe Art könnenwir ins Schiff steigen, und wenn wir in Europa ankvmmen,wo uns unser Gelübde nicht mehr bindet, wird dem Grafund der Gräfin von Paris geholfen sein, und unser Gelübdewird unverletzt bleiben in der Kanzlei des Himmels."
Allgemeiner Beifall erschallte: „Lang lebe der wackere