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einem Manne kommt, der nicht der geringste nnter euch ist,dem Grafen von Paris —"
„Unserem hochgeschätzten Kriegsgenossen," sagte Gottfried,den Ring betrachtend. „Viele von euch, ihr Herren, müssen,glaub' ich, dies Siegel kennen — ein Feld mit vielen Lanzen-splittern besät." Das Siegel ging von Hand zu Hand, undwurde allgemein anerkannt.
Als dies Gottfried erklärt hatte, begann das Mädchenwieder: „Allen ächten Kreuzfahrern, Gefährten Gottfriedsvon Bouillon, uno hauptsächlich dem Heizog selbst — Allen,sage ich, Bohemund von Antiochien ausgenommen, den erkeiner Beachtung werth hält —"
„Was! mich keiner Beachtung werth?" sagte Bohemund.Was soll das heißen, Fräulein? — Doch der Graf von Parissoll mir darauf antworten."
„Erlaubt, Herr Bohemund, nein," sagte Gottfried. „Un-sere Artikel verbieten den Zweikampf unter uns selbst, undwenn eine Sache nicht durch die Streitende» selbst ve>mitteltwird, so müssen sich diese dem Urtheil unserer Versammlungunterwerfen."
„Es scheint mir, daß mir nun die Sache klar ist," sagteBohemund. „Der Graf von Paris will sich an mir reiben,weil ich ihm an dem Abend, wo ich Coustantinopel verließ,einen guten Rath gab, den er vernachlässigte und nicht be-folgte — "
„Das wird sich deutlicher zeigen, wenn wir zuvor dieBotschaft Horen," sagte Gottfried. — „Sagt uns also denAuftrag des Herrn Roberts von Paris, Fräulein, damit wirdie Sache, die uns so verwickelt scheint, in Ordnung bringenkönnen."