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wundert zurückzogen, und in einiger Entfernung von demZelt dies seltsam Abentheuer überdachten.
Unterdessen trat die Botschafterin in die Rathsversamm-lung — zwar bescheiden und anspruchslos, aber fest entschlossen,ihrer Pflicht vollständig zu genügen. Es waren etwa fünfzehnKreuzfürsten in der Versammlung mit ihrem Haupte Gott-fried. Dieser war ein großer starker Mann, in dem Alter,wo die männliche Thatkraft noch nngeschwächt dauert, währendKlugheit und Umsicht reifer sind als in früheren Jahren.Das Gesicht Gottfrieds, das von Rabenlvcken beschattet wurde,zu denen sich bereits einige Silberfäden gesellten, drückteKlugheit und Kühnheit aus.
Tankred, der edelste christliche Ritter, saß nicht weit vonihm mir Hugo, Grafen von Vermandois, gemeinbin der großeGraf genannt, dem eigennützigen und verschmitzten Bohemuud,dem mäcbtigen Raymund von der Provence und anderenKreuzfürste», die alle mehr oder weniger vollständig gerüstetwaren.
Pertba ließ den Muth nicht sinken; mit bescheidener An-muth näherte sie sich Gottfried, händigte ihm den Siegelringein, den ihr der Page wieder zugestellt batte, und sprach nacheiner tiefen Verbeugung also: „Gottfried, Graf von Bouillon,Graf von Niederlothringen, Oberfeldberr des heiligen Kreuz-zugs, und ihr, seine tapferen Pairs, Verbündeten und Ge-nossen und was sonst eure Titel sein mögen, ich, ein schlichtesMädchen aus England, die Tockter Enaelreds, ebemaligenFreisassen in Hampshire und seitdem Häuptling der Fürstenoder freien Angelsachsen, welche der berühmte Edrich führte,nehme das Recht in Anspruch, das mir gebührt kraft derBeglaubigung, die ich euch übergeben habe, und die von