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47 : Graf Robert von Paris ; 2 (1846)
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um de» Ausgang der Sache zu sehen)bis ich die Befehledes Herzogs von Bouillon eingehvlt haben werde."

Hiergegen war nichts einzuwenden, und Bertha fandnichts besseres zu thun, als die Außenseite des Zeltes zu be-trachten, welches der griechische Kaiser Alexius in einer An-wandelung von Freigebigkeit dem fränkischen Feldherrn ge-schenkt hatte. Es erhob sich auf laugen Sperren, die vonGold zu sein schienen, und war mit einem starken Stoff vonSeide, Wolle und Golddraht verhängt. Die Wächter, die eSumringten, waren (wenigstens so lange die Rathsversammlungdauerte) alte ernste Männer, größtenthcils Leibknappcn derKreuzfürsten, zu denen man das Zutrauen haben konnte, daßsie das, was ihnen von Len Verhandlungen vielleicht zu Oh-ren kommen konnte, nicht ausplaudern würden. Ihr Aussehenwar ernst und gemessen, und man sah es ihnen an, daß siedas Kreuz nicht aus eitler Lust an Abentheuer», sondern auseinem höheren und wichtigeren Grund genommen hatten.Einer von ihnen hielt den Italiener an, und fragte ihn,warum er sich in den Rath der Kreuzfürsten dränge, derenSitzung bereits begonnen hatte. Der Page antwortete, indemer seine» Namen nannte, Ernst von Otranto, Page des Für-sten Tankred, und angab, daß er ein junges Weib meldenwolle, das eine mündliche Botschaft nebst einem Beglaubi-gungszeichen dem Herzog von Bouillon bringe.

Bertha legte indessen ihren Mantel ab, und brachte ihrenangelsächsischen Anzug in Ordnung. Kaum war sie damitfertig, als der Page des Fürsten Tankred zurückkam, um sievor den Rath der Kreuzfürsten zu führen. Sie folgte seinemWink, während sich die anderen jungen Männer, die sie be-gleitet hatten, über den leichten Zugang, den sie fand, ver-