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litik des Alexius nicht unähnlich, solche Boten zu senden. Be-gleiten wie sie durum zu dem Zelt des Feldherr»."
„Von Herzen gern," sagte Polydor. „Eine blauäugigeDirne ist ein köstlicher Bissen, aber die Brühe des Lagermar-schalls schmeckt mir nicht, eben so wenig seine Art, Leute auf-zuputzen, die ihrer Lust nachgegeben haben *). Doch ehe ichmich als ein Narr zeigen möchte wie mein Camerad, möchteich wohl fragen, wer dies hübsche Mädchen ist, die da kommt,edle Fürsten und fromme Pilger daran zu erinnern, daß siezu ihrer Zeit die menschlichen Thorheiten gekannt haben."
Bertha näherte sich Ernst, und flüsterte ihm ins Ohr.Unterdessen trieben Polydor und die anderen lustigen Brüderallerlei lärmenden und wilden Spaß, den wir, wiewohl erdie rohen Gesellen schildert, hier nicht wiederholen. Die Folgedavon war, daß das sächsische Mädchen etwas den Muth sin-ken ließ. „Bei euren Müttern, ihr Herren," sagte sic, „beieuren schönen Schwester», die ihr vor Schimpf mit eurembesten Blute beschützen würdet — bei eurer Ehrfurcht vor denheiligen Orten, die ihr den Ungläubigen zu entreißen geschwo-ren habr, habt Erbarmen mit mir, auf daß ihr in euremVorhaben glücklich sein mögt!"
„Fürchte nichts, Mädchen," sagte Ernst, „ich will deinBeschützer sei»; und ihr, Cameraden, folgt mir. Ich habewahrend eures Lärmens einen Blick auf ihr Erkennungszei-chen geworfen, wiewohl das meinem Versprechen nicht ganzgemäß war, und wenn die Trägerin desselben beleidigt oder
'> Kreuzfahrer, die sich gewisser Vergehungen schuldig gemacht hat-ten, mußten in einem betherten Fedcrlleide Buße thun, wiewohl manriese Strafe neueren Zeiten zuschreibt.