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47 : Graf Robert von Paris ; 2 (1846)
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waren, um die Trompeter ihrer Schaar drängten. Der mit'der Riesentrompete, der die besonderen Befehle des Kaisersverkündigte, war ebenfalls zugegen, und die Musikanten wur-den von einem Haufen bewaffneter Waräger bedeckt, dieAchilles Tatius selbst führte. Als Hereward näher herzu trat,da seine Cameraden ihm Platz machten, zählte er sechs kaiser-liche Herolde, die bei dieser Gelegenheit thäkig waren; vierdavon (zwei waren immer zugleich thätig) halten bereits dieProclamativn ausgerufen, die nun zum dnttenmal von denbeiden übrigen verkündet werden sollte, wie es bei wichtigenkaiserlichen Mittheilungen in Constantinopel üblich war. So-bald Achilles Tatius seinen Vertrauten bemerkte, gab er ihmein Zeichen, das Hereward so verstand, als wenn ihn seinVorgesetzter nach beendigter Proclamativn zu sprechen wünsche.Nach einem Tusch von Trompeten begann der Herold folgen-dermaßen:

Im Namen des durchlauchtigsten Fürsten Alerius Com-nenu-L von Gottes Gnaden, Kaisers des hochheilige» römischenReichs. Seine kaiserliche Majestät thuk kund männiglich, in-sonderheit den Unterthanen dieses Reichs, welches auch ihreAbstammung und Glaube sein mag. Kund und zu wissensei, daß den zweiten Tag von heute an unser geliebter Schwie-gersohn, der hochgeachtete Cäsar, es übernommen hat, sich imKampf zu stellen gegen unser» geschwornen Feind, den Gra-fen Robert von Paris, wegen des Leichtsinns und Uebermu-thes, womit derselbe sich öffentlich unseren Sitz angemaßt hat,und womit er in unserer kaiserlichen Gegenwart die Zierdenunseres Throns, die Wunderwerke der Kunst, die sogenanntensalomonischen Löwen zerschmissen hat. Und auf daß Niemandin Europa das Maul aufthun und sagen möge, daß dieGriechen in Bezug auf Waffenübunge» hinter den anderen