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trotzigen Murrsinn besaß, der bei Leuten seiner Art oft mitwirklichem Muth verwechselt wird. Sein Bewunderer undSchmeichler Lysimachus hielt sich hinter seinen breiten Schul-tern versämnzt.
Im Vorbeigehen that Hereward die nämliche Frage, dieer an den vorigen Bürger gerichtet hatte: „Wißt Ihr, wasdiese Trompetentöne so spät bedeuten?"
„Das müßt Ihr am besten wissen," antwortete Stepha-nos mürrisch: „denn Eurer Art und Eurem Helm nach sindes Eure und nicht unsere Trompeten, die ehrliche Leute imersten Schlafe stören."
„Schuft!" antwortete der Waräger mit einem Nachdruck,daß der Ringer zurückprallte, — „doch — wenn diese Trom-pete tönt, hat ein Soldat nicht Zeit, die Frechheit zu züchti-gen, wie sie eS verdient."
Der Grieche purzelte rückwärts ins Haus, und hätte indeyiEile beinahe den Künstler Lysimachus umgeworfen, derdem Auftritt zugelauscht hatte.
Hereward erreichte die Caserne, woher die Kriegsmusik zukommen schien; und als er über die Hofschwelle ging, brachdas Geschmetter von neuem los, so daß er ganz bestürztwurde, wiewohl ihm die Töne nicht unbekannt waren. „Wasbedeutet das, Engelbrecht?" sagte er zu der Schildwache,welche die Art in der Hand den Eingang bewachte.
„Ein Zweikampf wird ansgerufen" antwortete Engel-brecht. „Es ist seltsam, Camerad; die verrückten Kreuzfahrerhaben die Griechen gebissen und sie mit ihrer Kampfwuthangesteckt, so wie Hunde sich mit der Wuth anstecken."
Hereward antwortete nicht, sondern eilte auf einen Hau-fen seiner Cameraden zu, die sich halbbewaffnet oder vielmehrin völliger Unordnung, wie sie aus den Betten gesprungenGraf Robert in. 2