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und daß dich überdies die Verdammniß nicht verfehlen kann,die Len erwartet, der mit einem Kusse verräth."
„Was deinen Lohn betrifft, gnädigster Herr," antworteteder Waräger, „so verzichte ich gänzlich darauf. Wenn dieKrone auf deinem Haupt und das Zepter in deiner Handwieder befestigt sein werden, dann will ich dich bitten, michzum Lohn für meine geringen Dienste von diesem Hofe weg-ziehen, und nach der fernen Insel zurückkehren zu lassen, woich geboren ward. Einstweilen kalte mich nicht für treulos,weil ich für jetzt die Mittel habe, es mit Erfolg sein zu kön-nen. Eure kaiserliche Hoheit wird erfahren, daß Herewardso treu ist, wie Eure rechte Hand der linken." — Als erdies gesagt hatte, beurlaubte er sich mit einer tiefen Ver-beugung.
Der Kaiser blickte ihm mit einem Gesicht nach, worinsich Zweifel und Bewunderung mischten.
„Ich habe ihn mit allem, was er von mir verlangt hat,ausgerüstet," sagte er; „sogar mir der Macht, mich zu ver-derben, wenn das sein Wille ist. Er darf nur ein Wörtchensage», und dies bekreuzte Narrenheer kehrt go'd- und rache-dürstend mit Feuer und Schwert zurück, ui» ConstantinopelNiederzubrennen, und Salz auf die Brandstätte zu streuen.Ich habe gethan, was ich entschlossen war, nie zu thun: ichhabe mein Reick und mein Leben von der Treue eines vomWeib gebornen Mannes abhängig gemacht. Wie oft Hab' ichnickt gesagt, ja geschworen, daß ich mich einer solchen Gefahrnicht aussetzen wollte und doch bin ich nach und nach dazugekommen! Ich weiß nicht — in dem Gesicht und in derRede dieses Mannes ist eine Treuherzigkeit, che mich hinreißt;lind, was unglaublich scheint, mein Vertraue» zu ihm ist indem Maße gestiegen, als ich die geringe Macht erkannte, die