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zu halten als die heilige kaiserliche Würde, an welcher duTheil hast."
„Was sollen diese Worte bedeuten?" sagte Anna Coni-nena in großer Unruhe.
„Sie bedeuten," antwortete der Kaiser, „daß der Casarsich an meiner Gute und selbst daran, was ihn mit meinemHaus verbindet, und ihn zu meinem angenommenen Sohnmacht, als ein Undankbarer erweis t. Er hat sich mit einerRotte von Verräthern verbündet, deren Namen man nur zunennen braucht, damit dem Teufel das Maul nach Beutewässere."
„Konnte Nicephorus das thun?" sagte die bestürzte un-glückliche Prinzessin; „Nicephorus, der so oft meine Augendie Leitsterne seines Wandels nannte? Konnte er das meinemVater thun, dessen Großthaten er stündlich hörte, indem erversicherte, daß er im Zweifel stände, ob die Schönheit derSprache oder die Erhabenheit der Handlung ihn mehr bezau-bere? Mit dem nämlichen Geiste denkend, mit demselbenAuge schauend, mit dem nämlichen Herzen liebend, — o meinVater! es ist nicht möglich, daß er so falsch sein konnte.Denk' an den benachbarten Musentempel!"
„Und wenn ich's thäte," murmelte Alexius in sich hinein,„so würde ich die einzige Entschuldigung finden, die für denVerräther spricht. Ein wenig wäre genug; doch zu viet istungesund." Hierauf erhob er die Summe, und sagte: „MeineTochter, beruhige dich; wir selbst konnten die Schändlichkeitnicht glauben; aber unsere Leibwache ist verführt worden; ihrBefehlshaber, der undankbare Achilles Tatius, und sein Mit-schuldiger, Agelastes, sind verführt worden, zu unserer Gefan-gennehmung oder Ermordung mitzuwirken, und, unglücklichesGriechenland! in dem Augenblick, wo du der Sorgfalt eines
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