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47 : Graf Robert von Paris ; 2 (1846)
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zärtlichen Vaters am meiste» bedurftest, solltest du durch einenso plötzlichen und unerwarteten Schlag seiner beraubt werden!"

Hier weinte der Kaiser, ob wegen der Gefahr, die seine«Unterthanen, ob wegen der, die seinem eigenen Leben drohte,ist schwer zu sagen.

Es scheint," sagte Irene,Eure kaiserliche Hoheit istetwas langsam, Mittel gegen die Gefabr zu ergreifen."

Mit Eurer gnädigsten Erlaubniß, Mutter," antwortetedie Prinzessin,ich möchte lieber sagen, er war zu schnell,daran zu glauben. Gewiß, das Zeugniß eines WarägerS,auch wenn er der tapferste Krieger ist, ist nur ein schwacherBeweis gegen die Ehre Eures Schwiegersohns, die bewährteTapferkeit und Treue des Anführers Eurer Leibwache, denhohen Verstand, die Tugend und die tiefe Weisheit Eure-größten Philosophen"

Und die Einbildung einer übergelehrten Tochter," sagteder Kaiser,die ihrem Vater kein Urtheil in Dingen zuge-steht, die ihn am meisten angehen. Ich sage dir, Anna, ichkenne jeden von ihnen, und weiß es, wie weit man auf sievertrauen kann, die Ehre deines NicephvruS, die Tapferkeitund Treue des Akoluthos und die Tugend und Weisoeit deSAgelastes hatte ich sie nicht alle in meinem Säckel? Undwäre mein Säckel voll geblieben und mein Arm stark wievormals, so würden sie immer daselbst geblieben sein. Aberdie Schmettertinge fliegen fort, wenn das Wetter kalt wird,und ohne ihren Beistand muß ich dem Sturme begegnen.Du sprichst von Mangel an Beweis? Ich habe hinlänglichenBeweis, wenn ich Gefahr sehe; dieser ehrliche Soldat hatmir Winke gegeben, die mit meinen eigenen sorgfältig gesam-melten Bemerkungen übereinstimmten. Er soll der Warägerder Waräger sein; er soll an die Stelle des Verräthers zum