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47 : Graf Robert von Paris ; 2 (1846)
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Sclaven des Pallastes so allgemein bekannt geworden, daßHereward ihn nur einem der oberen Sclaven in die Hand zugeben brauchte, um in ein kleines Gemach eingefiihrt zu wer-den, das nicht weit von dem uns bekannten Musensaal war.In diesem kleinen Gemach saßen der Kaiser, seine GemahlinIrene und ihre treffliche Tochter Anna Comnena beisammenin sehr einfacher Kleidung, wie denn auch die Ausstattungdes Gemaches vornehm-bürgerlich war, nur daß Matratzenvon Eiderdunen vor jeder Thiire hingen, um das Lauschenzu verhindern.

Unser ehrlicher Waräger," sagte die Kaiserin.

Der mich über die Sitten dieser stahlgekleideten Män-ner unterrichtet," sagte die Prinzessin Anna Comnena,vondenen ich eine deutliche Vorstellung so nöthig habe."

E. k. Majestät," sagte die Kaiserin,wird es, hoffe ich,erlauben, daß Eure Gemahlin und musenbegeisterte Tochteres mitanhoren dürfen, was dieser tapfere und biedere Mannbringt?"

Theuerstc Gemahlin und Tochter," versetzte der Kaiser,ich habe euch bis jeyt ein schmerzliches Geheimniß verschwie-gen, und die Last und Pein desselben tief in mein Herz ver-schlossen. Du, meine edle Tochter, wirst dies Unglück haupt-sächlich tief empfinden, da es dich zwingen wird, gehässig vonJemanden zu denken, von dem du bisher nur Gutes denkendurftest."

Heilige Jungfrau!" rief die Prinzessin aus.

Fasse dich," sagte der Kaiser;bedenke, daß du ein Kindder Purpurkammer bist, geboren, nicht das Unrecht, das dei-nem Vater widerfährt zu beweinen, sondern eS zu rächen,selbst nicht den, der an deiner Seite lag, für halb so wichtig