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will! Hier sitze ich, und verschlinge wie ein flämischer Bauerdie Speisen meines gastliche» Wirths, ohne ihm nur einenPlatz an seinem eignen Tische anzuvieten!"
„O, ich will keine Umstände machen," sagte Hereward,und nachdem er mit der Hand die Pastete gefaßt hatte, fieler mit Hast und Gewandtheit über den Inhalt her. DerGraf verließ den Tisch aus Ekel zum Theil über das roheBenehmen Hercwards, der jedoch, nachdem er seinen DienerEdrich an den Tisch gerufen hatte, zeigte, Laß er sich demGrafen gegenüber noch Zwang angethan hatte: denn mit demBeistand seines Dieners machte er nun der Pastete völlig denGaraus. Graf Roberl wagte es endlich, eine Frage zu thun,die ihm seit Herewards Rückkehr auf den Lippen geschwebthatte.
„Hast du durch deine Nachforschungen, wackerer Freund,etwas weiteres von meinem treuen Weibe, der unglücklichenBrenhilda, erfahren?"
„Nachrichten Hab' ich," sagte der Angelsachse; doch obsie gut oder böse sind, müßt Ihr selbst entscheiden. Sie hatsich, wie Ihr wißt, verbindlich gemacht, mit dem Cäsar inLen Schranken zu kämpfen, jedoch unter Bedingungen, dieeuch vielleicht seltsam erscheinen werden; sie hat sich jedochdenselben ohne Bedenken gefügt,"
„Laß mich diese Bedingungen wissen," sagte der Grafvon Paris; „sie werden, glaub' ich, in meine» Augen wenigerseltsam sein, als in den dcinigen."
Doch während er Lies mit der größten Kälte sagte,verriethen die blitzenden Augen und die feurigen Wangen desEhemanns seine innere Aufregung. „Die Gräfin und derCäsar," sagte Hereward, „wie Ihr selbst gehört habt, werdenzusammen kämpfen; wenn die Gräfin siegt, so bleibt sie die