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47 : Graf Robert von Paris ; 2 (1846)
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Tag bei einem Miethsolkaten, und dürfte, wenn auch keinenAufwand, dock eine nvthdürftige Bewirthunq erwarten/'

Es scheint, o allerchustlickster Graf," versetzte der Wa-räger,daß Vornehme, wie Ihr, wenn sie freiwillig odergezwungen bei Leute» meines Standes einkehren, sich begnü-gen. und statt die Knauserei ibres Wirths zu tadeln, dieSchwierigkeit der Umstände bedenken sollten, wenn es in vierund zwanzig Stunden nur einmal zu essen gibt " Als erdies gesagt hatte, klatschte er in die Hände, und sein DienerEdrich trat herein. Oer Gras stutzte beim Einknkt einesdritten in seinen Versteck. Hereward beruhigte ihn. und sagte:Ich bürge für diesen Mann;" dann wandte er sich zu demDiener mit den Worten:Edrich, was hast tu zu essen fürden edlen Grafen?"

Nichts als die kalte Pastete," versetzte der Diener,dieIhr beim Frühstück nicht schleckt mitgenommen habt"

Der Diener brachte nun auf einen Wink eine große Pasteteherbei, die jedoch bereits am Morgen einen heftigen Angriffbestanden hatte, so daß der Graf Robert von Paiis, dergleich allen normannitchen Edlen beim Essen etwas ekel war,im Zweifel stand, ob er dem Hunger nachgeben sollte; da erjedoch die Schüssel genauer betrachtete, und noch ganz unbe-rührte Ecken fand, so fing er an zu essen, und ein zwauzig-stüntiges Fasten ließ ihm die Pastete vortrefflich schmecken.Nachdem er weidlich in die Pastete eingebauen hatte, machteer eine Pause, und faßte eine Flasche starke» rotben Weins,die einladend neben ihm stand. Ein tüchtiger Zug vermehrtedie gute Laune, in die er sich gegen Hereward versetzt fühlte,Nachdem der Unwille von ihm gewichen war.

Nun, beim Himmel!" sagte er,ich sollte mich schämen,daß ich selbst die Höflichkeit nicht besitze, die ich andern lehren