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47 : Graf Robert von Paris ; 2 (1846)
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Bertha.Sie will sich dem Cäsar im Kampfe stellen, under als ein niederträchtiger Schuft wird nicht anstehen, alleMittel aufzubieten, die, ich sag' es mit Schrecken, meinerHerrin verderblich werden müssen."

Wie magst du das glauben?" antwortete Hereward.Diese Dame hat manchen Zweikampf gewonnen, wenn mannicht von ihr lügt, und zwar gegen furchtbarere Gegner alsdieser Cäsar."

Wahr," sagte die junge Sächsin;aber das war ineinem Land, wo Treue und Ehre keine leeren Worte sind,wie es leider nur zu gewiß hier der Fall zu sein scheint.Glaube mir, es ist keine mädchenhafte Angst, die mich indiesem vaterländischen Anzug, der, wie man sagt, in Con-stantinopel Achtung genießt, aus dem Hause treibt: ich gehe,den Anführern des Kreuzzugs die Gefahr zu melden, worindie edle Dame schwebt, und von ihrer Menschlichkeit, Reli-gion, Ehrliebe und Furcht vor Schande hoffe ich Hülfe inder Nvth; und nun, da ich das Glück gehabt habe, dich zutreffen, wird alles, ja alles gut gehen und ich will zurückzu meiner Herrin und ihr sagen, wen ich gesehen habe."

Warte noch einen Augenblick, mein wiedergefundenerSchatz," sagte Hereward,und laß mich die Sache reiflichüberlegen! Diese fränkische Dame achtet die Sachsen demStaube gleich, de» du von dem Saum ihres Kleides bürstest.Sie behandelt sie betrachtet die Sachsen wie Heiden undKetzer. Sie hat es gewagt, dir, einer Freigcbornen, Scla-vendienste aufzulegen. Ihres Vaters Schwert ist bis ans Heftmit angelsächsischem Blut befleckt vielleicht klebt das BlutWaltheoffs und Engelreds daran! Sie ist überdies eine an-maßende Närrin, die den Kriegercharakter des männlichenGeschlechtes nachäffen will. Endlich wird es schwer fallen.