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mag durch unser so unerwartetes Zusammentreffen entschuldigtsein; aber in Zukunft wollen wir bedenken, daß wir wahr-scheinlich die letzten unseres Stammes sind, und daß es nieheißen soll. Hereward und B rtha hätten die Sitten ihrerVorfahren vergessen; bedenke, baß, ob wir gleich allein sind,die Schalten unserer Väter uns umschweben, um zu sehen,wie wir eine Zusammenkunft benutzen, die vielleicht ihre Ver-anstaltung war."
„Du thust mir Unrecht, Bertha," sagte Hereward, „wenndu glaubst, daß ich deine und meine Pflichten in einem Au-genblick vergessen könnte, wo wir dem Hunmel auf ganz an-dere Weise unseren Dank zu zeigen haben, als durch eineUebertretung seiner Gebot.' und derer unserer Aeltern. Esfragt sich nun, wie sollen wir uns wieder finden, wenn wiruns trennen? denn trennen, furcht' ick,, müssen wir uns."
„O! sprich nicht so!" rief die unglückliche Bertha aus.
„Es muß fein," sagte Hereward, „für einige Zeit; aberich schwere dir bei dem Heft meines Schwerts und dem Stielmeiner Streitaxt, daß das Eisen dem Schaft nicht so treu ist,als ich es dir fein will!"
„Aber warum mich alsdann verlassen, Hereward?" sagtedas Mädchen; „und, ach! waium mir nicht helfe», meineHerrin zu befreien?"
„Deine Herrin!' saate Hereward. „Pfui! kannst Lu einemsterblichen Weib diesen Namen geben!"
„AVer sie ist meine Hrrin," antwortete Bertha, „sie ist'sdurch tausend iüße Bande, die nicht getrennt werden können,so lange Dankbarkeit der Lohn der G-'te ist."
„In welcher Gefahr ist sie denn?" sagte Hereward; „wasbedarf diese vortreffliche Dame, die du Herrin nenn t?"
„Ihre Ehre, ihr Leben sind zugleich bedroht," sagte