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47 : Graf Robert von Paris ; 2 (1846)
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Und Ihr werdet von diesem närrischen Zuge vor Son-nenuntergang zurückkehren, Fräulein?" sagte tue Gräfin.

So der Himmel meinen Vorsatz begünstigt, Herrin,"versetzte die junge Erbin,so soll weder die ausgehende nochuntergehende Sonne meine Zurückkunst sehe», ehe der NameBertha's und ihrer Herrin, Brrnhilda's, so weit gedrungenist, als die Trompete des Ruhms ihn tragen,kann. Seifröhlich, liebe Bertha!" sagte sie, die Hand ihrer Dienerinerfassend,wenn dir der Himmel dein Land und deinen Ver-lobten genommen hat, so hat er dir eine Schwester und einenFreund gegeben, mit deren Ruhm dein Name immer ver-bunden bleiben soll."

Die Dame von Aspramonte war verlegen: fie'wußte, daßihre Tochter im Stande war, den angekündigten Vorsatz aus-zuführen, und sie erkannte ihre und ihres Gemahls Unfähigkeit,sie davon zurückzuhalten. Sie begnügte sich also damit, zuzu-hören, als Bert, a's Mutter folgendermaßen ihre Tochter an-redeteMein Kind," sagte sie,wenn du Ehre, Tugend,Sicherheit und Dankbarkeit achtest, so demüthige dein Herzgegen deine Herrschaft, und folge dem Rath einer Mutter,die älter und erfahrner ist als du. Und Ihr, theuerstes Fräu-lein, laßt Eure Frau Mutter nicht glauben, daß Euer Hangzu den Uebungen, worin Ihr Euch so auszeichnet, die kindlicheLiebe und das weibliche Zartgefühl in Eurer Brust zerstörtbabe! Da sie beide halsstarrig scheinen, Frau Gräfin,"fuhr das Weib fort, nachdem es zuvor den Eindruck beob-achtet hatte, den die Rede auf Las Fräulein machte,so er-laubt Ihr mir vielleicht, einen Ausweg anzugeben, der vor-läufig den Wünschen Ew. Herr! chkeit, der Willfährigkeit mei-ner eigenfinnigen Tochter und einem freundlichen Vorsatz ihreredlen Herrin genügen kann." Die Gräfin von Aspramonte