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47 : Graf Robert von Paris ; 2 (1846)
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alles war vergebens. Als ihre Mutter näher in sie drang,gab sie ihren Beweggrund an, an den man zuvor nickt ge-dacht hätte.Ich weiß," sagte sie mit einem Strom ronThränen,daß mein Vater lieber gestorben wäre, als daßman mich so hätte beschimpfen dürfe»; und dann wersteht mir dafür, daß ein der sächsis':en Bertha abgelegtesVersprechen der fränkischen Agatha gehalten werden muß?Sie können mich fortsagen," sagte sie,oder tvdten, wenn siewollen, aber wenn der Sohn Waltheoffs je wieder mit derTochter Engelreds zusammentrifft, so soll er in ibr die Ber-tha finden, die er in den Wäldern von Hampshire gekannthat."

Alle Vorstellungen waren vergeblich; die ju> ge Sächsinblieb standhaft, und die Gräfin von Aepramonte drohte end-lich mit Fortjagen aus dem Dienst ihrer jungen Herrin undmit Verbannung aus dem Schlöffe. Auch hierauf war Berthagefaßt, und sie antwortete fest, wiewohl m>t Ehrfurcht, daßes ikr leid thun wurde, von ihrer jungen Herrin zu scheiden,doch aber wolle sie lieber unter ihrem eigeneil Namen betteln,als den Glauben ihrer Väter für Keyerei erkläre», und untereinem fränkischen Namen auf dem Schlöffe bleib n. Bren-hilda trat indessen in das Zimmer, gerade als ihre MutterLas Vrrbannungsurtheil aus p-ach.Laßt Euch durch meinKommen nicht stören, Mutter." sagte die uners brockene Jung-frau;das Unheil, das Ihr anssprecht, gilt Mir so gut alsBertha; wenn sie über die Zugbrücke von Aspiamvnte alsVerbannte gebt, so will icb's auch, sobald sie ihre Thränengetrocknet haben wird, deren ich ihr nie eine durch meinenMuthwillen zu erpressen vermochte. Sie soll mein Leibknappesein, und Lanzelot, der Barde, soll mir mit Speer und Schildfolgen."