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würde, an dem Unterricht Theil zu nehme»-, dock wiewohl diesächsische Gefangene in der Musik, Stickerei und ankerenweiblichen Künsten, die damals bekannt waren, sehr geschicktwurde, so behielt doch ihre junge Herrin, Brenhilda. ihrenGeschmack an den kriegerischen Uebnngen, die ihren Vater sooft schwer betrübten, aber von der Mnlter, die in ihrer Ju-gend den nämlichen Hang gehabt hakte, gerne gesehen wurden.
Die Gefangenen wurden indessen gut behandelt Bren-hilka wurde der jungen Angelsächsin sehr gewogen — nichtwegen ihrer Geschicklichkeit in den Künsten, als vielmehr we-gen ihrer Gewandtheit in Kampfspielen, die sie in ihremfrüheren Leben erworben halte.
Auch die Gräsin von Aepramvnte war gütig gegen beideGefangenen; nur in einer Nücksichl machte ne sich einer Härtegegen dieselben schuldig. Sie stand in den, Wahn, unvwurde darin von einem alten schwachen Beichtvater bestärkt,die Sachsen mären nach Heiden oder wenigst, ns Ketzer, undsie bestand bei ihrem Gemahl darauf, daß die beiden Frauens-personen, die ihr und ihrer Tobker dienlen, duich die Taufein die christliche Kirche anfgenommen weiden sollten.
Dieses unbegründeten Vorwuris ungeachtet fügte sich dieMutter Bertha's der Notlnvendigkeit, und erhiell an demTaufstein den Namen Martha, den sie auch ihr adliges Lebendurch fühlte.
Aber Bertha zeigte bei dieser Gelegenheit einen Charakter,der von ihrer gewöhnlichen Fügsamkeit ganz verschieden war.Sie verweigerte es standhaft, sich »och einmal in den Scbovßder Kirche, von der sie sich ei» Glied glaubte, anfnehmen zulassen, oder ihren ursprünglichen Taufnamen gegen eimn an-deren zu verwechseln. Der Befehl des alten Ritters, dieDrohungen der Dame, Ratk und Zureden der Mutter, kurz