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„Du bist doch ein guter Block," fugte der Waräger, „dudu meiner Landsmännin so puffend zu Hülfe kommst. Wenndu es erluubst, so soll sie auch dein Lager mit dir theilen."Indem er dies sprach, legte er seine schöne Bürde auf dasPostament des Flußgottes nieder. Als er damit beschäftigtwar, und das Gesicht des Mädchens von neuem betrachtete,fühlte er sich wiederum von einer Hoffnung bewegt, die jedochso nahe an Furcht grunzte, daß man sie nur einer flackerndenKerze vergleichen konnte, die bald hellaufzuslammen, bald zuverlöschen scheint. Fast unwillkührlich bemühte er sich, dasschöne Geschöpf vor ihm zum Bewußtsein zurückzurusen. SeineEmpfindungen waren die eines sternkundigen Weisen, demder Aufgang des Mondes nach und nach den Anblick desHimmels gestattet, wodurch ihm als Christen die Hoffnungder Seligkeit und als Weisen die Quelle der Erkenntniß ge-öffnet wird. Das Blut kehrte auf die Wangen der Schönenzurück, und sie gelangte früher zu Leben und Bewußtsein alsder erstaunte Waräger.
„Heilige Jungfrau!" sagte sie, „habe ich den bitterenKelch bereits geleert, und ist hier Las Jenseits, wo du deineVerehrer versammelst! — Sprich, Hereward, ob du nur einGevild der Einbildung bist! — sprich, und sage mir, ob ichvon dem garstigen Ungeheuer nur geträumt habe!"
„Besinne dich, liebe Bertha," sagte der Angelsachse, dendie Stimme wieder zu sich gebracht hatte, „du lebst, um daszu erfahren, was Lu zu wissen begehrst, und auch Lein Here-ward lebt, es dir zu sagen. Ja, das garstige Geschöpf warda — doch erschrick nicht, und suche nach keinem Versteck —eine Reitgerte in deiner zarten Hand genügt, es zu zähmen.Und bin ich nicht hier, Bertha? Wünschest du dir einen an-deren Beschützer?"