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47 : Graf Robert von Paris ; 2 (1846)
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wohn verdiente, oder ob er ungerecht war, wenn wir demWaräger auf allen Schritten, die er that, als er das Gemachverlassen hatte, folgen wollen. Nachdem er einige Bissen ge-nossen hatte, die er mit einem Anschein von Heißhunger ver-schlang, um sich unangenehmen Fragen und jedes anderenGesprächs zu entziehen, schützte er den Dienst vor, und verließalsbald seine Cameraden, um sich nach der Wohnung desAchilles Tatius zu begeben, die einen Theil des Gebäudesausmachte. Ein syrischer Sclave, der Lieblingsdiener desAkvluthos, öffnete die Thüre mit einer tiefen Verbeugung,und sagte zn Hereward, daß sein Herr ausgegangen wäre,aber zurückgelassen habe, daß, wenn ihn Hereward zu sprechenwünsche, er in den Gärten des Philosophen Agelastes anzu-treffen sei-

Herewarb kehrte sogleich um, und da er auf dem kürzestenWeg die Straßen von Constantinopel durchschnitt, stand erbald vor der Gartenthüre, durch welche er einige Zeit vorhermit dem Grafen von Paris gegangen war. Die nämlicheNegerin erschien auf das gegebene Zeichen, und als er nachAchilles Tatius fragte, versetzte sie etwas spitz:Da Ihr die-sen Morgen hier wäret, so wundert's mich, Laß Ihr ihn nichtgesehen habt, oder, wenn Euch Geschäfte zu ihm führten, daßIhr ans seine Ankunft nicht gewartet habt. Gewiß ist, daßder Akvluthos, der nicht lange nach Euch in den Garten kam,nach Euch gefragt hat."

Schon gut, Alte," sagte der Waräger;ich gebe meinemVorgesetzten über meine Schritte Rechenschaft, aber nicht dir."Er trat hierauf in den Garten, und indem er den dunklenPfad vermied, der zur Laube der Liebe führte, wie der Pa-villon hieß, wo er das Gespräch zwischen dem Cäsar und derGräfin von Paris belauscht hatte, gelangte er zu einem ein-