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47 : Graf Robert von Paris ; 2 (1846)
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Waräger Leute sind, welche die Griechen nicht gern lang undgenau betrachten."

Sie hatten min das Thor erreicht, durch welches sie vonder Negerin eingelassen worden waren, und Hereward, der,wie es schien, die Vollmacht hatte, das Landgut des Philo-sophen ohne den Beistand der Thürhüterin verlassen zu können,zog einen Schlüssel, der nach innen öffnete, so daß sie sichbald im Freien befanden. Auf Nebenwegen durchgingen siedie Stadt, Hereward voran, der Graf schweigend hinter ihm,bis sie endlich vor dem Thore der Baracken der Warägerhielten.

Eilt euch," sagte die Schildwache, die auf dem Postenstand,man ißt schon zu Mittag." Diese Worte erfreutenHereward, der gefürchtet hatte, sei» Begleiter möchte ange-halten werden. Durch einen Seitengang gelangte er zu sei-ner Wohnung; hier führte er den Grafen in ein kleines Ge-mach, dem Schlafzimmer seines Dieners, entschuldigte sich, daßer ihn daselbst für einige Zeit zurücklaffen müsse, und, als erwegging, verschloß er die Thüre, ans Furcht, wie er sagte,daß Jemand kommen möchte.

Es war nicht anzunehmen, daß der Geist des Argwohnsein so offenes Gemüth, wie das des Grafen Robert, plagenwürde, und dennoch veranlaßte ihn die letzte Handlung Here-ward's zu peinlichen Betrachtungen.

Dieser Mann," sagte er,hat große Treue nöthig: den»ich habe ihm ein Vertrauen geschenkt, dessen wenige Micth-linge wie er würdig sein möchten. Was hindert ihn, demBefehlshaber der Wache zu berichten, daß der fränkische Ge-fangene, Robert Graf von Paris, dessen Weib mit dem Cäsarin einen so verzweifelten Kampf verwickelt ist, wirklich diesenMorgen durchgebrochen sei, daß er sich aber um Mittag wie-