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47 : Graf Robert von Paris ; 2 (1846)
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Cäsar für einen Schurken, was er ist, zeige sein falsches Be-tragen von Anfang bis Ende, rufe jedes edle Herz, das michhört, znm Zeugen, und dann Gott zeigt Las Recht!"

Hereward schwieg und schüttelte den Kopf.Das alles,"sagte er,würde thunlich sein, wen» der Kampf in GegenwartEurer eigenen Landsleute stattfände, oder wenn die Warägerdie Schranken bewachten. Aber die Griechen sind mit Ver-rätherei jeder Art so vertraut, Laß ich glaube, sie werden indem Betragen ihres Casars nichts weiter als eine sehr ver-zeihliche und natürliche Lübeslist erblicken, die man eher be-lachen als tadeln und bestrafen müsie."

Ein Volk," sagte Graf Robert,das zu solchem Spaßelachen kann, muß der Himmel in der letzten Noth verlassen,wenn das Schwert in seiner Hand zerbrochen ist, und wenndie Weiber und Töchter unter der harten Faust feindlicherBarbaren schreien!"

Hereward blickte auf seinen Gefährten, dessen feurigeWangen und blitzende Augen Len inneren Eifer kund gaben.

Ich sehe," sagte er,Ihr seid entschlossen, und ich weiß,daß Euer Entschluß nur eine heldenmüthige Thorheit genanntzu werden verdient Was thut's? lange schon schmeckt dasLeben dem armen Waräger bitter. Jeder Morgen weckte ihnin seinem freudenlosen Bette, in welchem er die Nacht gele-gen hatte, um ihn eine Söldnerwaffe in fremden Kriegsdien-sten schwingen zu lasse». Längst hat er gewünscht, sein Lebenfür eine ehrenvolle Sache zu lassen, und keine ehrenvollereals die gegenwärtige kann gefunden werden. Auch paßt siezu meinem Plan, den Kaiser zu retten, was durch den Fallseines »»dankbaren Schwiegersohnes am meisten möglich ge-macht werden wird." Hierauf wandte er sich an den Grafenund fuhr fort:Gut, Herr Graf, da Ihr die hauptsächlich