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47 : Graf Robert von Paris ; 2 (1846)
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Willen geradezu entgegen: denn mein Wille ist, bei meinemGenialst, dem Grafen von Paris zu sein unk bei seinen Be-gleiiern, die unter seinem Banner das Kreu, genommen haben."

So dachtet Ihr, als Ihr Euer Land verließet," sagteAgelastes;aber, schone Gräfin, haben fick Eure Gedankennickt geändert? Ihr habt ein Land verlassen, das bei demgeringsten Anlaß mit Menschenblut überströmt wird, und seidin ein anderes gekommen, das die Vermebrung der mensch-lichen Glückseligkeit als den höchsten Grundsatz erkennt. ImAbendlande wird Mann und Weib am höchsten geachtet, wennsie die meiste Stirke besitzen, um andere unglücklich zu machen;wir aber reichen den Kranz dem geistreichen Jüngling undder lieblichen Jungfrau, welche diejenigen glücklich zu machenverstehen, die Neigung zu ihnen tragen."

Aber, ehrwürdiger Philosoph," sagte die Gräfin,derDu Dir so viel Mühe gibst, das Joch der Lust zu empfehlen,wisse, daß Du allen Begriffen, die mir von meiner Kindheitan gegeben worden find, widersprichst. In meinem Geburts-land find wir so weit von Euren Ansichten entfernt, daß wiruns nur wie Löwe und Löwin paaren, d. h. wenn der Manndas Weib gezwungen hat, die Uebsrlegenheit seiner Kraft undStärke anzuerkennen. Bei dieser Sitte würde selbst ein Mäd-chen von geringem Stanke es für eine Schmach halten, wennman 'sie an einen Liebbaber verheiratben wollte, dessen Waffen-ruhm nicht bekannt wäre,"

Aber, edle Dame," sagte der Cäsar,ein sterbenderMann dürfte dann einige schwache Hoffnungen schöpfen; wärenur eins Wahrscheinlichkeit da, daß Waffenruhm diese Nei-gung, die besser genommen als gewonnen werden mag, er-langen könne, wie viele würden bei der Mstbewerbung umeinen so schönen Preis auftreten! Welches Abentheuer wäre