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47 : Graf Robert von Paris ; 2 (1846)
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den Ihr an diesem denkwürdigen Tage tragt, zu keinem ge-ringeren Eigenthümer zurückkehren kann, sondern das Eigen-thnm der Größe bleiben muß, deren Schmuck er einmal war."

Das kann ich nicht annehmen, mein Freund," sagte derCäsar;ich weiß, Du schätzest diese Kostbarkeiten, wie sie einPhilosoph schätzen kann d. h. wegen ihrer geschichtlichen Be-deutung. Dieser große Siegelring z B- war, wie Du mirsagtest, das Eigenthum des Sokrates; ist das wirklich derFall, so kannst Du ihn nie ohne eia frommes Dankgefühlansehen, daß Deine P nlosvphie nie durch den Umgang miteiner Xanthippe auf die Probe gestellt worden ist DieseSpangen entfesselten in alten Zeiten den lieblichen Busen derPhrpne, und jetzt gehören sie einem, der den Reizen, die sieverbergen oder enthüllen, besser zu huldigen versteht als derCyniker Diogenes. Diese Schnallen"

Spart Eure Einfälle, junger Mann," sagte Agelastesetwas ärgerlich,oder vielmehr, edler Cäsar. Haltet EuernWitz z» Rath Ihr werdet ihn brauchen können."

Seid unbesorgt," sagte der Cäsar.Wohlan denn, laßtuns die Gaben, die wir von Natur oder durch die Guts un-seres verehrten Freundes besitzen, jetzo versuchen. Ha!" sagteer, als sich die Tbüre plötzlich öffnete, und ihm die Gräfinentgegentrat,man kommt unseren Wünschen zuvor."

Er verbeugte sich mit der tiefsten Ehrfurcht gegen dieDame Brenhilda, die ans dem Seitrugemach heraustrat, wosie damit beschäftigt gewesen war, ihrem Anzug mehr Glanzzu geben.

Heil Euch, edle Dame," sagte der Cäsar,die ich zu be-suchen gekommen bin, um mich zu entschuldigen, daß ich siean dies m Orte ein wenig gegen ihren Willen zurückhalte."

Nicht ein wenig," antwortete chie Dame,sondern ihrem