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47 : Graf Robert von Paris ; 2 (1846)
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um einen solchen Gewinn z» kühn? Und wo wäre der, dereS nicht fühlte, daß sein einnull gezogenes Schwert nicht mehrin die Scheide gesteckt werden dürfte ohne Las stolze Bewußt-sein was ich nickt gewonnen habe, habe ich doch verdient!"

Ihr seht, meine Dame," sagte Agelastes, der den Ein-druck, welche» diese Rede des Casars gemacht hatte, mit einerpassenden Bemerkung begleiten wollte,Ihr >eht, daß dasFeuer des Ritterthums so hell in dem Herzen der Griechenbrennt wie in dem der abendländischen Völker "

Ja," antwortete Brenhilda,und ich habe von der be-rühmten Belagerung von Troja gehört, wo eine feige Memmedas Weib eines wackeren Mannes entführte, jeden Zweikampfmit dem gekränkten Ehemann mied, den Tod feiner zahlrei-chen Brüder und die Zerstörung seiner Geburtsstatt und allerihrer Reickthümer verursachte, und selbst den Tod eines elen-den Feiglings starb, nur von seiner »ichtswürdigen Buhlerinbeklagt das zeigt, wie sich Eure Vorfahren aufs Nitter-thum verstanden haben."

Ihr irrt Euch, edle Dame," sagte der Cäsar;Pariswar ein wollüstiger Asiake; der Muth der Griechen war es,der seine Verbrechen roch,"

Ihr seid gelahrt, Herr," sagte die Dame;aber ich werdeEuren Worten nicht eher glauben, bis Ihr mir einen griechi-schen Ritter zeigt, der ohne Zittern den Helmschmuck meinesGemahls betrachten kann."

Fürwahr, das wäre nicht schwer," erwiederte der Cäsar;wenn man mir nicht geschmeichelt hat, so kann ich besserenMännern im Kampfe stehen als dem, der so unbegreiflicherWeife der Dame Brenhilda vermählt worden ist "

Das wird sich bald zeigen," antwortete die Gräfin,Ihrkönnt wohl nicht läugnen, daß mein Gemahl, Lurch irgend