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47 : Graf Robert von Paris ; 2 (1846)
Entstehung
Seite
146
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er mir genommen will ich auch die List nicht verschmähen,und vielleicht wird er finden, daß ich ihm gewachsen sei "

Habt Ihr das gehört?" sagte der Waräger zu demGrafen von Paris.Stört nicht durch Eure Ungeduld denklugen Plan Eurer Dame. Wo Weiderlist sich mit Mannes-kraft mißt, hätte man da sich einznmischen! Halten wir unsdarum ruhig, bis wir sehen, daß unsere Hülfe zu ihrer Ret-tung und zu unserem Siege nölhig ist"

Amen," sagte der Graf von Paris;aber hofft nicht,Herr Sachse, daß mich Eme Klugheit überreden kann, diesenGarten zu verlassen, ohne volle Rache an dem nichtswürdigenCäsar nnd dem falschen Philosophen genommen zu haben,wenn er sich ausweis't, daß er wirklich einen Charakter"Der Graf war hier im Begriff, die Slimme zu e. heben, alsihm der Sachse ohne Umstände die Hand auf den Mundlegte.Du nimmst Dir viel heraus," sagte Graf Robert,indem er seine Stimme dämpfte.

Nun, freilich," sagte Hereward;wenn das Haus brennt,halte ich mich nicht damit auf, zu fragen, ob das Wasser, dasich auf's Feuer schütte, wohl riecht oder nicht."

Dies brachte den Franken wieder zur Besinnung; undwiewohl ihm die Entschuldigung des Sachsen nicht gefiel, soverhielt er sich doch schweigend. Ein entferntes Geräusch ließsich hier vernehmen die Gräfin horchte, und wechselte dieFarbe.Agatha," sagte sie,wir gleichen Kämpfern i» denSchranken, und hier kommt der Gegner. Geben wir in diesSeitengemach, um uns so eine Weile diesem lästigen Zusam-mentreffen zu entziehen " So sprechend, zogen fick die beidenFrauen in ein Nebenzimmer zurück, dessen Thüre hinter demSitze befindlich war, den Brenhilda eingenommen hatte.