als die Here eher murmelte als laut sprach: „Ihr seid einEingeweihter, Waräger; seht Euch vor, wen Ihr mit Euchnehmt, wenn Ihr kaum willkommen sein wurdet, wenn Ihrallein kämet"
Hereward winkte ihr zu, daß er sie verstanden habe, undbald waren sie ihr a»S dem Gesicht- Der Pfad schlang sichlieblich durch den Schatten eines mvrgeuländischen Gartens,wo Gruppen von Blumen und blühenden Stauden und diehohen Waldbäume selbst um Mittag die Luft angenehm ab-kühlten.
„Hier müssen wir die größte Vorsicht anwenden," sagteHereward mit leiser Stimme: „denn hier hält sich wahrschein-lich das Wild auf, das wir suchen. Laßt mich lieber voraus-gehe», da Zhr zu aufgeregt seid, um auf Kundschaft ausgehenzu können. Versteckt Euch unter jene Eiche, und laßt Euchnicht von einem falschen Ehrgefühl abhalten, unter das Ge-sträuch, ja unter die Erde zu kriechen, sobald Ihr einen Fuß-tritt vernehmt. Wenn die Liebenden einig geworden sind, somacht Agelastes wahrscheinlich die Runde, um einen Ueberfallzu verhindern."
„Tod und Teufel! es kann nicht sein," rief der hitzigeFranke aus. — „Unsere liebe Frau von den gebrochenen Lan-zen, nimm Deinem Verehrer lieber das Leben, statt ihn mitdieser Augst zu quälen!"
Er erkannte jedoch die Nothwendigkeit, sich Gewalt an-zutbun, und ließ den Waräger ohne Widerspruch fortgehen,jedoch nicht ohne ibm scharf nachzuschauen. Nachdem er einwenig vorwärts gegangen war, konnte er sehen, wie sich He-reward an einem Pavillon hindrängte, der sich nicht weit vondem Platze, wo sie sich getrennt hatten, erhob. Er sah, wiederselbe erst sein Auge und dann sein Ohr einem der Fenster