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47 : Graf Robert von Paris ; 2 (1846)
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aufgemuntert, sein Weib, wiewohl sie des Kaisers Tochter ist,zu vernachlässigen; er hat ihn mit Uebclwvllen gegen diekaiserliche Familie erfüllt. Und wenn Briennius nichts mehrauf den Ruf eines vernünftigen Mannes und eines gutenAnführers hält, so sind die Rathschläge dieses höfischen Ränke-schmiedes ganz allein daran schuld."

Und was geht das mich an?" sagte der Franke.Age-lastes mag ein treuer Mann sein oder ein Augendiener: seinHerr, Alexius Cvmnenus, steht mir und meinem Hause nichtso nahe, daß mich die Ranke seines Hofes kümmern sollten."

Ihr könnt Euch hierin irren," sagte der offenherzigeWaräger;wenn diese Ränke das Glück und die Tugendangehe» "

Beim Tod von tausend Märtyrern!" sagte der Franke,sollen elende Ränke und Sclavenstreitigkeiten nur einen Ge,danken des Argwohns gegen die edle Gräfin von Paris erre-gen ? Die vereinten Schwüre der Menschen würden nichtbeweise», daß nur eins ihrer Haare seine Farbe in Silberverändert hat"

Gut gedacht, tapferer Ritter," sagte der Angelsachse;Ihr seid ein Ehemann, wie man ihn in Constantinvpel ver-langt, wenig behutsam und voll Vertrauen. Ihr würdet andiesem Hofe viele Genossen und Gesellen finden."

Höre, Freund," versetzte der Franke,laß uns nichtsweiter reden, auch nicht weiter gehen als zu einem abgelege-nen Winkel dieser wirren Stadt, und laß uns da die Sacheausmachen, die wir eben jetzt »»beendigt gelassen haben."

Wäret Ihr ein Herzog, Herr Graf," erwiederte derWaräger,Zhr könntet keinen Bereitwilligeren zum Kampfefordern. Jndeß erwäget die Umstände, unter denen wir sechten. Wenn ich falle, so währt die Klage nicht lange; aber