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wenn er den Lastern Anderer sröhnt; mit seinem philosophi-schen Kauderwälsch hat er Glauben und Sittenlehre wegge'schwatzt, und mit seiner geheuchelten Unterkhänigkeit wird er,wenn man ihm nicht bei Zeiten Einhalt thut, seinen zu güti-gen Herrn um Thron und Leben bringen, oder, wenn ihmdas fehlschlägt, seine einfältigen Verbündeten ins Unglückund Verderben rennen."
„Ihr wißt das alles," sagte Graf Robert, „und laßt die-sen Mann ungehindert handeln?"
„O, wartet nur, Herr," versetzte der Waräger; „ich kannnoch keinen Plan machen, dem Agelastes nicht entgegen ar-beiten könnte; aber bald wird die Zeit kommen, ja, sie istschon nah, wo des Kaisers Auge fest auf das Betragen diesesMannes gelenkt werden soll, und dann mag sich der Philo-soph in Acht nehmen, oder beim h. Dunstan, der Barbarbringt ihn zum Fall! Könnte ich nur einen thörichten Freund,der auf seine Lockungen gehört hat, aus seinen Krallenretten."
„Aber was habe ich mit diesem Manne und seiner Ver-schwörung zu schaffen?" sagte der Graf.
,,Viel," sagte Hercward, „wiewohl Ihr es nicht wißt.
,,Die Hauptstütze der Verschwörung ist kein anderer als derCäsar, der eigentlich der ergebenste Mann sein muste; kochseit Alexius einen Sebastokratvr ernannt hat, der vermögeseines höheren Ranges dem Throne näher steht, als der Cä-sar selbst, ist Nicephvrus Briennius mißvergnügt und unzu-frieden, obgleich es schwer zu sagen ist, seit welcher Zeit er >sich in die Umtriebe des hinterlistigen Agelastes eingelassenhat. Das weiß ich aber, daß er seit mehreren Monaten denLastern und der Schwelgerei des Cäsars allen Vorschub leistet,so weit er es durch seinen Reichthum vermag. Cr hat ihn