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47 : Graf Robert von Paris ; 2 (1846)
Entstehung
Seite
131
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dies noch mit dreingehen. Der Tod des Kaisers kann aufvielerlei Wegen bewirkt werden, ohne daß mich ein Vorwurftrifft. Das Blut, das wir vergossen haben, mag unsere Handbeflecken, wenn man's genau betrachtet, aber es soll sich nichtau unserer Stirne zeigen " Hier trat Diogenes auf.Istdie fränkische Dame weggebracht worden?" sagte der Philo-soph.

Der Sclave bejahte es stumm.

Wie betrug sie sich bei dieser Gelegenheit?"

Ganz gelassen, da Ihr es also angcordnet hattet. Siewar über die Trenniina von ihrem Gemahl und ihre Gefan-genhaltung in dem Pallast aufgebracht, und beging einigeGewaltlhätigkeiten an den Sclaven, von denen sie einige er-schlagen oder, wie wir sagen würden, stark erschreckt habensoll. Sie erkannte mich gleich, und als ich ihr sagte, daß ichgekommen wäre, ihr für einen Tag einen Aufenthalt in Eu-rer Wohnung anzstbieten, bis es Euch möglich sein würdedie Befreiung ihres Gemahls zu bewirken, willigte sie gleichein, und ich brachte sie in das geheime cytherische Gartenhaus."

Vortrefflich, mein treuer Diogenes," saate der Philosoph;,du gleichst den Genien, die einem mvrgenländischen Talismandienen; ich habe dir nur zu winken, und mein Wunsch isterfüllt."

Diogenes verbeugte stch tief, und trat ab.

Doch bedenke, Sclave!" sagte Agelastes allein;es istgefährlich, zu viel zu wissen und sollte mein Zharakter jegeprüft werden, so kennt dieser Diogenes zu viel von meinenGeheimnissen."

In diesem Augenblick unterbrach ein dreimal wiederholterSchlag gegen eins der Bilder, die so geformt waren, daß sieeinen Klang Zurückgaben, sein Selbstgespräch.

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