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47 : Graf Robert von Paris ; 2 (1846)
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dessen Worte verstände, beugte er sich zur Erde, küßte seineFüße nnd umfaßte seine Knie, als ob er ihm ewige Treueund Dankbarkeit geloben wollte. Der Graf setzte sich wiederhinter das Bett, um das Wiederaufgehen der Fallthür zuerwarten. Der Affe setzte sich neben ihn und richtete, wie er,seine Augen nach der Fallthür.

Nach einer SN.nde des Wartens ließ sich ein Geräuschaus dem oberen Gemach vernehmen. Der Waldmensch zupfteden Franke» am Mantel. Nach zweimaligem Pfeifen riefdie Stimme des Unsichtbaren:Svlvan! Sylvan! Wo steckstdu? herbei! oder bei dem heiligen Kreuz, du sollst für deineFaulheit büßen!"

Das arme Ungetbüm, wie Trinculo es genannt habenwürde, schien diese Drobung zu verstehen. Er drückte sichan den Grafen und winselte, wie um dessen Schutz anzuflehcn.Vergessend, daß das Geschöpf ihn schwerlich verstehen konnte,sagte Robert:Ei Freund, Ln kennst ja schon das hauptsäch-lichste Hofgebet hier zu Land: darf ich sprechen und leben?Fürchte nichts; ich bin kein Beschützer."

Heda! Svlvan!" rief es wieder herunter, was hast dufür einen Gesellen da bei dir? Einen Teufel? oder einen derGeister der Ermordeten, die da unten Hausen sollen? Oderplauderst du mit dem alten blinden griechischen Rebellen?Oder ist es wahr, was sie dir nachsagen, daß du verständlichsprechen kannst, wenn tu willst, und bloß dann schnatterst,wenn man dir etwas zu thnn geben will? Komm, du faulerSchlingel! Du sollst eine Leiter zum Heraufsteigen haben,obwohl du sie so wenig brauchst, wie eine Dohle,, um aufden Thurm der Soxhienkirche zu steigen." Eine Leiter wurdeaus der Fallthür heruntergeschoben, und die Stimme ließsich weiter vernehmen:Komm und mach mir nicht die Mühe,