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47 : Graf Robert von Paris ; 2 (1846)
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hervor und ei» Brod. Mit der Flamme seiner Fackel er-wärmte er einen vorspringenden Stein, ließ etwas Wachsdarauf laufen und befestigte die Fackel auf dem Vorsprung.Nachdem er vorsichtig nach dem Eingang zu dem Kerker desGreisen gesehen, suckle er einen Schlüssel aus dem Bund undöffnete damit die Thüre. In dem Gang ergriff er Len

Schwengel einer Pumpe, füllte einen Eimer, trug ihn inUrsels Zelle und kam bald wieder daraus zurück mit demNest des alten Wassers und des allen Brvdes. Ins letzterebiß er mit einer gräulichen Fratze und warf eS dann weg.Mittlerweile beobachtete der Graf von Paris mit gespannterAufmerksamkeit das Tbun dieses Wesens, welches er anfangsin Betrackt seiner Größe, seiner Sprünge und seiner Fratzenfür den Teufel in eigener Person ooer für einen seiner Sp-öß-liuge hielt Jndeß die Stimme, welche er gehört hatte, warweniger die eines Zauberers, der euren bösen Geist beschwört,als die eines ThieibändigcrsPfui! " backte er, ,,ein HanSAff (denn dafür halt' ich ihn, obwohl er zwei Mal so großist als irgend einer, Len ich je gesebe») sollte mir auf mei-nem Weg zum Tageslicht und zur Fr-iheit hinderlich sein?Sind wir nur aufmerkiam, so muß der pelzige Gesell unserFührer nach der Oberwelt sein "

Der seltsame Gefangenwärter stöberte in dem Raum herumund gewah>te endlich den ersa lagenen Tiger Er belastete ihnmit wunderlichen Gebärden und schien über semen Tod bestiuztund betrübt zu sein. Auf einmal schien ihm der Gedanke zukommen, daß ibn Jemand umgebracht haben müßte. Ersuchte abermals den vorhin gebrauchten Schlüssel heraus undsprang so rasch nach Ursels Gefängnißthor, daß Robert mitseiner Hülfe zu spät gekommen wäre, bätle das rätbselhafteWesen nicht plötzlich auf sein vecmuthliches Vorhaben, Len