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47 : Graf Robert von Paris ; 2 (1846)
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Grafe» völlig unverständlichen Sprache und schien gegen denerlassenen Befehl Fürspruch zu thuu. Darauf erwiederte dieerste Stimme: du widersprichst? Nein, wenn du so tragbist, muß ich deiner Herrlichkeit eine Leiter geben und viel-leicht einen Fußtritt zur Beschleunigung deiner Reise,"

Plötzlich sprang ein großes Ding wie eine Menschenge-stalt aus der Fallthür herab, obwohl die Höhe der Kerker-wände über vierzehn Fuß betragen mochte. Diese Gestalt warriesig: ste maß über sieben Schuh. In der linken Hand hieltsie eine Fackel, in der rechten eine Strähne feiner Seide,welche bei dem Sprung sich abgewickelt hatte und nickt ge-rissen war, natürlich aber nickt dazu hatte dienen können einsolches Geschöpf beim Herabschweben zu halten. Der Riesefuhr mit solcher Federkraft auf den Boden des Kerkers, daßer fast bis an die Decke wieder emporfchnellte. Bei diesemLuftfprung verlosch seine Fackel, er aber schwang ste um denKopf, und ste flammte wieder ans. Er betrachtete die Flamme,ob ste auch wohl fortbrenuen werde und hielt seine linke Handhinter dieselbe wie hinter ein Licht, welches man vor Zug be-wahren will. Er kam aber der Flamme so nahe, daß er sichdie Finger verbrannte und, dieselben schüttelnd, laut zu heu-len aufing.

Gib Acht, Sylvanus!" rief die Stimme auf Angelsäch-sisch im Tone des Vorwurfs.Thue, was deines Amts istund bringe dem Blinden zu essen. Tanze nicht da untenherum, sonst erhältst du nicht mehr von mir diesen Austrag."

Das Geschöpf (Mensch wäre zu viel gesagt) blickte aufwärtsdahin, woher die Stimme kam und antwortete mit einem schreck- -lichen Grinsen und mit Emporstrecken seiner geballten Faust.Dann knüpfte es ein Bündelchen auf, suchte in den Tasckenseiner Jacke und seiner Hosen, und zog ein SchlüsselbundGraf Robert n- 8