daß wir uns nur aus Frömmigkeit weigern, Euch beim Trin-ken Bescheid zu thun, und daß wir übrigens im besten Ver-nehmen von einander gehen."
Dies sagend, verbeugte er sich tief vor dem Kaiser, derihm mit einem Lächeln antwortete, das nicht frei war voneiner bitteren Beimischung.
„Und ich," sagte der Graf von Paris, „der ich es aufmich genommen habe, auf Euren kaiserlichen Zuspruch zu cr-wiedern, mochte mich entschuldigt haben, wenn ich Eure Ta-fel dieser kostbare» Trinkgeschirre nicht berauben mag. Wirleeren sie auf Eure Gesundheit, und wir wollen keinen an-deren Nutze» von ihnen haben."
„Aber Fürst Bohemund will es," sagte der Kaiser; „manbringe sie, durch Euren Gebrauch geheiligt, nach seinem Quar-tier. Für Euch aber und Eure schöne Gräfin haben wir nocheine Anzahl, welche die der Grazien wenn auch nicht mehrdie der Jungfrauen des Parnaffus erreicht. — Die AbenL-glocke läutet, und fordert uns auf, der Ruhe zu gedenken,damit wir morgen zu unseren Geschäften bereit seien "
Die Gesellschaft brach auf. Bohemund verließ den Pal-last, ohne die Musen zu vergesse», von denen er sonst keingroßer Verehrer war. Was der listige Grieche beabsichtigthatte, war erreicht: er hatte zwischen Bohemund und demGrafen, wenn auch keinen Zwist doch eine Art Spannung er-regt: Bohemund fühlte, daß der feurige Graf von Paris seinBetragen für gemein und schmutzig halten müsse, währendGraf Robert weit weniger als zuvor geneigt mar, in ihmeinen Nathgeber anzuerkenuen-
Graf Robert ir.
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