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Zeichen andeutete, um die Tafel herum bis auf ein weiteresZeichen stehen zu bleiben.
Das obere Ende der also bedeckten und umstellten Tafelwar von einem Vorhang von Muslin und Silber bedeckt, dervon dem Gewölbe herabhing, unter dem das obere Ende zustehen schien. Der Truchseß sah aufmerksam nach diesem Vor-hang, und als er ihn leicht bewegt sah, schwang er seinenAmtsstab, und Jedermann erwartete den Erfolg.
Der geheimnißvolle Vorhang erhob sich wie von selbst,und enthüllte einen prachtvoll ausgeschmückten Thron, der umacht Stufen höher war als die Tafel. Vor dem Throne standein mit Silber ausgelegter elfenbeinerner kleiner Tisch, hinterwelchem Alexius Comnenus in einem Anzuge saß, der ganzvon seinem früheren verschieden und so ausgezeichnet prächtigwar, daß es gar nicht unnatürlich schien, wenn sich seine Un-terthanen vor ihm niederwarsen. Sein Weib, seine Tochterund sein Schwiegersohn standen hinter ihm gesenkten Blickes,und es war mit aller Demuth, daß sie auf das Geheiß desKaisers die Stufen Hinabstiegen, sich unter die Gäste der nie-drigen Tafel mischten, und trotz ihres Ranges erst auf dasZeichen des Truchseß ihre Plätze entnahmen. Demnach theil-ten sie weder das Mahl des Kaisers, noch saßen sie an derkaiserlichen Tafel, wiewohl sie in der Nähe desselben speiseten,und wiederholt von ihm aufaefordert wurden, sich's gutschmecken zu lassen. Keine Schüssel von der niedrigen Tafelwurde an der höheren Largebvten; aber Weine und seltnereSpeisen, die vor dem Kaiser wie durch Zauberei erschienen,und zu seinem Gebrauch bestimmt zu sein schienen, wurdenauf sein Geheiß diesen oder jenen Gasten zugesandt, dieAlexius ehren wollte — und das waren vorzüglich dieFranken.