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47 : Graf Robert von Paris ; 2 (1846)
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sagte der Graf unwillig, während Agclastes mit aller Eile,die Zeit und Ort erlaubte, hineintrat, seine Niederwerfungenund Kniebeugnngen verrichtete, wenig daran zweifelnd, daßder Franke ihm folgen und, um es thun zu können, seineGestalt beugen müsse vor dem Kaiser, Aber der Graf, un-willig über den ihm gespielten Streich, drehte sich um, undtrat mit dem Rücken zuerst in das Audienzzimmer; auch zeigteer dem Kaiser nicht eher das Gesicht, als bis er die Mittedes Gemachs erreicht hatte, und die Gräfin zu ihm getretenwar, die sich auf eine anständigere Weise genäbert hatte. DerKaiser, welcher die erwartete Huldigung des Grafen aller-gnädigst entgegenznnehmen gesonnen war, befand sich jetzt ineiner noch unangenehmeren Lage als am Morgen, wo dieserhartnäckige Franke den kaiserliche» Thron usurpirt hatte.

Die umstehenden Hosleuts waren, obgleich ausgewählt,zahlreicher als gewöhnlich, da man nicht zu Rat» sondernzum Staat versammelt war. Diese nahmen einen Ausdruckvon Unwillen und Verlegenheit an, wie es am besten zur Be-stürzung des Kaisers passen mochte, während das pfiffige Ge-sicht des normannischen Jtaliäners, Bvhemunds von Antiochien,der ebenfalls zugegen war, eine seltsame Mischung von Freudeund Holin ausdrückte. Bei solchen Gelegenheiten ist es dasböse Schicksal des Schwächeren oder Furchtsameren, daß ergezwungen wird, das Auge zuzudrücken, gleichsam als wenner das nicht sehen könne, was er nickt zu rächen vermag.

Alexius gab das Zeichen, Laß die Zeremonie des großenEmpkangs alsbald beginnen sollte. Sogleich erhoben die sa-lomonischen Löwe», die erst neulich gereinigt worden waren,die Köpfe, schüttelten, die Mähnen, wedelten mit dem Schweif,bis sie die Einbildung des Grafen Robert, die durch den Em-pfang schon in Feuer gesetzt war, dergestalt erhitzten, daß er