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das Brüllen der Automate für ein gewisses Zeichen zum An-griff nahm. Ob die Löwen, deren Gestalt er sah, leibhaftigeKönige der Wälder, oder ob ste verzauberte Menschen oderdie Werke eines Künstlers wären, darnach fragte der Grafgar nichts. Er fand die Gefahr seines Muthes würdig; undsein Herz war keinen Augenblick unentschieden. Er ging aufden nächsten Löwen zu, der eben aufspringen zu wollen schien,und schrie ihm laut entgegen: „Wie sieht's denn.jetzt aus,Hund!" Zu gleicher Zeit versetzte er der Figur mit geballterFaust und seinem Stahlhandschnh einen so kräftigen Schlag,daß ihr Kopf zersprang, und daß die Stufen und der Teppichdes Throns mit Walzen, Fevern und anderem Maschinenwerkbedeckt wurden.
Als Graf Robert so die wahre Ursache seines Zornes er-kannte, fühlte er sich etwas beschämt, daß er sich bei einersolchen Veranlassung vom Zorn hatte Hinreißen lassen. Nochverlegener wurde er, als ihm Bohemund, der von seinemPlatz neben dem Kaiser Herabstieg, in fränkischer Sprachesagte: „Ihr habt eine Heldenthat vollbracht, wahrhaftig, GrafRobert, indem Ihr den Hof von Byzanz von einem Dingebefreit habt, mit dem man lange alberne Kinder und unlenk-same Barbaren zu schrecken pflegte!"
Oes Eifers größter Feind ist der Spott. „Warum,"sagte Gras Robert, indem er zugleich tief errötheke, „wolltensie ihre Schreckbilder bei mir anwendcn? Ich bin weder einKind noch ein Barbar."
„Darum zeigt Euch dem Kaiser als einen verständigenMann," antwortete Bohemund. „Sagt etwas zur Entschul-digung Eures Betragens, und zeigt ihm, daß unsere Tapfer-keit nicht unseren Menschenverstand über den Haufen rennt.Und noch eins merkt Euch, weil ich doch gerade mit Euch