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Meinung nicht in die Form des strengen Widerspruchs zukleiden.
„Die Worte, in welchen Ew. geheiligte Majestät seineMeinung geäußert hat, sind unwidersprechlich und unumstöß-lich, wenn Jemand frech genug wäre, sie angreifen zu wollen.Index, es sei mir erlaubt zu sagen, Laß die besten Gründebei denen nichts helfen, die keine Vernunft annehmen, geradeso, wie man einem Blinden vergebens ein merkwürdiges Ge-mälde zeigen, oder, wie die Schrift sagt, eine Sau vergebensdurch Darbietung eines Edelsteins locken würde. In diesenFällen liegt nicht der Fehler an der Nichtigkeit Ew. aller-höchsten Ermessens, sondern an der Stumpfheit und Verderbt-heit der Barbaren, auf die man wirken will."
„Sprich offener," sagte der Kaiser; „wie oft sollen wires dir sagen, daß in Fällen, wo wir wirklich Rath brauchen,wir die Ceremonien gerne bei Seite setzen?"
„Also in offenen Worten," sagte Agelastes, „diese euro-päischen Barbaren sind allen anderen unter dem Himmels-zelte unähnlich, sowohl in dem, was sie begehren, als auchin dem, was sie verabscheuen. Die Schätze dieses mächtigenReichs würden in ihnen nur den Wunsch erregen, eine Na-tion zu bekriegen, die so viel Reichthum besitzt und die nachihrer Einbildung weniger geschickt zu ihrer Vertheidigung istals sie selbst zum Angriff. Von dieser Art ist z. B- Bohe-mund von Antiochien und mancher andere Kreuzfahrer, derweniger geschickt und klug ist als er; denn Eurer kaiserlichenMajestät brauche ich es wohl nicht zu sagen, baß Eigennutzalle seine Schritte in diesem außerordentlichen Kriege bestimmt,und daß Ihr darum sein Benehmen Voraussagen könnt, wenneines Tags ihm der Vvrtheil von einer anderen Seite winkt.Aber es gibt Geister unter diesen Franken, die ganz anderer