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„Wir wissen es," sagte Alexius, „daß wir das Verdiensthaben, den Plan erfunden zu habe», diese Personen entwederdurch Güte als Freunde oder durch Gewalt als Geißeln zu-rückzuhalten. Ihre Landsleute werden mit den Türken zukämpfen haben, ehe sie ihr Verschwinden merken, und wennste's der Teufel auch merken lassen sollte, so werden sie nichtim Stande sein, etwas gegen das heilige Reich zu unterneh-men. Wir erhalten auf diese Arr Geiseln, die wenigstens soviel wert!, sind als jener Graf von Vermandvis. dessen Frei-lassung der fürchterliche Gottfried von Bouillon durch kriege-rische Drohungen von uns erzwang."
„Verzeiht," sagte Agelastes, , wenn ich noch einen ande-ren Grund hinzufüge, der Eure hohe Entschließung unterstützenkonnte. Es ist möglich, daß wir durch die größte Rücksichtund Höflichkeit diese Fremdlinge wirklich auf unsere Seitebringen."
„Ich verstehe Euch, ich verstehe Euch" — sagte der Kai-ser; „und noch diesen Abend will ich mich diesem Grafen undseiner Dame im reichsten Anzug im kaiserlichen Audienzzimmerzeigen. Die salomonischen Löwen sollen brüllen, der goldeneBaum soll seine Wunder entfalten, und das schwache Gesichtdieser Franken von dem Glanz des Kaiserreichs geblendetwerden. Dieser Anblick muß wirken und sie bestunmc», dieFreunde und Diener eines Volkes zu werden, welches dasihrige an Macht, Kunst und Reichthum übertrifft. — Du willstmir etwas sagen, Agelastes. Zeit und Studium haben dichweise gemacht; obgleich wir unsere Meinung gesagt.haben,magst du die deinige sagen und leben."
Agelastes wiederholte dreimal, seine Stirne dreimal widerden Saum des kaiserlichen Gewandes zu drücken, und ängst-lich schien er nach Worten zu suchen, um seine abweichende