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47 : Graf Robert von Paris ; 2 (1846)
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Nicephorus Briennius, dem, wie er sagte, die Sammlungin Constantinopel ihre besten Schätze verdanke.

Das freut mich," sagte die stolze Gräfin, ohne ihreSt mme zu dämpfen oder ihre Gebärden zu ändern;esfreut mich, daß er sich auf Dinge versteht, die würdiger sind,gehört zu werden, als die Worte, die er jungen Weibernzustüstcrt. Glaubt mir, wenn er seiner Zunge den Lauf läßtbei Melbern meines Landes, welche Liese Kriegszeiten hierherbringen können, so wird ihn eine oder die andere in dieWasserschlucbt werfen, die da unten braus't."

Verzeiht, schöne Dame," sagte Agelastes,kein weib-liches Herz wäre einer so grausamen Handlung gegen einenso schönen Mann, wie der Cäsar Nicephorus Briennius,fähig."

Laßt es nicht dahin kommen, Vater," sagte die Gräfingereizt;bei meiner heiligen Schützerin, u. l. F. von dengebrodenen Lanzen, wäre es nicht wegen der beiden Damengewesen, die meinem Gemahl und mir Achtung zu bezeigenschienen, o wäre dieser Nicephorus so gewlß ein Herr vonden gebrochenenen Beinen geworden, wie jeder andere Cäsar,der diesen Titel nach dem großen Julius führte!"

Nach dieser deutlichen Crkläiung begann der Philosophfür sich selbst besorgt zu werden; er beeilte sich also, Las Ge-spräch geschickt auf einen andern Gegenstand zu lenken, underzäblte die Geschichte von Hero und Leander, um der ent-schiedenen Amazone die erlittene Beleidigung aus dem Kopfzu düngen.

Unterdessen ward der Graf Robert von Paris von derschonen Anna Cvmnena so zu sagen mit Weisheit gemästet.Sie sprach von alle» Dingen, über einige besser, über andereschlechter, aber bei keinen hatte sie das Gefühl ihrer Unzu-

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