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47 : Graf Robert von Paris ; 2 (1846)
Entstehung
Seite
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thun scheine, den in der That die eigensinnigen Gäste gethankalten. Viel Lärmen, Zanken, Rufen erkvb sich unter denTruppen und Offizieren, die so zwei Stunden früher beiihrem Mahl gestört wurden, was bei ähnlichen Gelegenheitenseit Meufchcngedenken nicht der Fall gewesen war. Die kai-serliche Familie gleichfalls schien beim Aufbruch eine andereOrdnung verabredet zu haben.

Nicephorus Briennius bestieg den Sitz ans dem Elephan-ten. und blieb daselbst neben seiner Schwiegermutter sitzen.Agelastcs. auf einem bedächtigen Zelter reitend, der ihm er-laubte, seine philosophischen Reden fortzusetzen, hielt sich ander Seite der Gräfin Brenhilda, an die er seine Worte haupt-sächlich ricl'tele. Die schone Geschichtschreiberin, die gewöhn-lich in einer Sänfte reiste, zog diesmal ein feuriges Pferdvor, um mit dem Grafen Robert von Paris gleichen Schritthalten zu können, auf dessen Einbildung, wenn nicht aufsein Herz, sie einen starken Eindruck machen zu wollen schien.Das Geipräch der Kaiserin und ihres Schwiegersohns bedarfkeiner genaueren Erwähnung. Es war ein wiederholter Ta-del, der Sitten und des Betragens der Franken, von demherzlichen Wunsch begleitet, daß sie bald Griechenland ver-lassen und nie mehr wiederkehren möchten Das war wenig-stens die Sprache der Kaiserin, und der Cäsar hielt es nichtfür angemessen, größere Duldsamkeit gegen die Fremdlingezu offeuba.eu- Auf der andern Seite machte Agelastes vieleUmschweife, um auf den Gegenstand, den er besprechen wollte,z» kommen Er sprach von der Menagerie des Kaisers alseiner vortrefflichen nakurhistorischen Sammlung, er pries ver-schiedene Hoflente, die een Alexius Comnenus zu dieser wei-fen und philosophischen Liebhaberei ermuntert hatten. Endlichergoß der Philosoph seine Lobeserhebungen ausschließlich über