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giebig zu sein, und ließ darum jedes ceremonielle Bedenkenschweigen.
Die Gräfin nahm, wie gesagt, neben dem Eäsar Platz,und der Graf, statt sich nach der Sitte griechischer Männerzu legen, setzte sich ebenfalls nach Art der Europäer nebender Prinzessin.
„Ich will nicht ausgestreckt liegen," sagte er lachend,„wenn mich kein tüchtiger Schlag dazu zwingt, und auch dannnicht, wenn ich anfspringen und ihn zurückgeben kann."
Der Tafeldienst begann, und schien, die Wahrheit zusagen, ein wichtiges Geschäft des Tags. Die Diener, welchedie verschiedenen Geschäfte von Tafeldeckern, Borschneidern,Wegräumern und Schenken bei der kaiserlichen Familie ver-sahen, drangen in den Speisesaal, und wetteiferten mit ein-ander, von Agelastes Gewürze, Eingemachtes, Brühen undmancherlei Weine zu verlangen, um die Geduld des Philo-sophen auf jede Weise zu stacheln. Aber Agelastes, der diese For-derungen vorausgesehen hatte, wußte mit Hülfe seines thäti-gen Sclaveu Diogenes allen oder doch den meisten Wünschenzu genügen, und wo er es nicht konnte, schob er die Schuldauf ebendenselben Sclaven.
„Homer, der treffliche Virgil und der unvergleichlicheHoraz sollen mirS bezeugen, daß, wie jchlecht und gering diesMahl nur sein mag, dieser unglückselige Sclav die Anwei-sung von mir hatte, die geringsten Ingredienzien in Bereit-schaft zu halten, die einer Schüssel ihren eigenthümlichen Ge-schmack geben. — Verfluchter Racker, der du bist, warumstellst du die gesalzenen Gurken so weit von dem wildenSchweinskopf? und warum ist dieser Meeraal nicht gehörigmit Fenchel versehen? Dafür daß du bei dem Schalthievden Chierwein fehlen lässest, zumal solchen Gästen, sollte