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47 : Graf Robert von Paris ; 2 (1846)
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jede in einer eignen Stellnng und in einer bcsondern Nischenur den erstell Ton der Munk zu erwarte», um hervorzu-springen und den fröhlichen Reigen zu beginnen. Der Ge-danke war herrlich, paßte jedoch nicht in das Gemach einesweisen Forschers, für den Agelastes gelten wollte.

Er schien zu fühlen, daß seine Gaste dies bemerkten, undsagte deshalb:Diese Figuren, zu der Zeit der höchsten Blüthegriechischer Kunst gearbeitet, wurden einst als die Nymphenbetrachtet, welche zusammenkamen, um zur Ehre der Gottheitdes Tempels zu tanzen. Der Weiseste mag es der Mühewerth finden zu betrachten, wie nahe dem Leben der Geistjener bewunderungswürdigen Menschen den unbeugsamenMarmor zu bringen vermochte. Sieht man davon ab, daßder göttliche Lebenshauch fehlt, so konnte ein blinder Heidewohl denken, daß das Wunder von Prometheus im Begriffstehe, verwirklicht zu werden. Aber wir," fügte er mit einemBlick gen Himmel hinzu,wissen jetzt besser zu unterschei-den zwischen dem, was Gott und was der Mensch schaffenkann."

An den Wänden waren Gegenstände aus der Natur ab-gemalt, der Philosoph richtete die Aufmerksamkeit seiner Gästeauf den halb vernünftigen Elephanten und erzählte ihnen Ge-schichtchen von ihm, welchen sts mit großer Aufmerksamkeitzuhörten. Da ließen sich plötzlich Klänge aus der Ferne, wieMusik im Walde hören. Sie drangen zuweilen durch dasRauschen des Wasserfalls, welcher, unmittelbar unter denFenstern hinabstürzend, das Gemach mit seinem Getöse er-füllte.

Es scheint," sagte Agelastes,die Gäste, welche icherwarte, kommen und bringen die Mittel zur Ergötzung einesanderen Sinnes mit. Sie haben recht. Die Weisheit sagt.