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47 : Graf Robert von Paris ; 2 (1846)
Entstehung
Seite
49
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der Philosophie angewiesen, wo sie das Licht, welches ihreHerren ihnen geben können, benutzend, einen Einblick in dieWelt wahrer Glückseligkeit gewinnen."

Mich dünkt, ich verstehe Euch," sagte die Gräfin.Demnach sollte ich unser» schwarzen Freund hier eher be-neiden als bedauern, daß er in den Besitz seines jetzigenHerrn übergegangen ist, ron welchem er ohne Zweifel jenewümchenswerthe Kenntniß erlangt hat."

Wenigstens," erwiderte Agelastes bescheiden,lernt er,was ich lehren kann, vornehmlick mit seiner Lage zufriedensein. Diogenes, mein liebes Kind, Lu siehst, ich habe Ge-sellschaft. Was vermag des armen EinsteLlerS Speisekammerzur Bewirthung seiner geehrten Gäste?"

Bis jetzt war die Gesellschaft nicht weiter gekommen, alsin ein Vorzimmer, welches so ansgestattet war, daß man sah,dem Besitzer kam es nicht ans einige Kosten, aber sehr aufGeschmack an; um das alte Bauwerk zu einem Ruhesitz zugestalten. Stühle und Lagerstätten waren mit ganz einfachenmvrgenländischen Matten belegt. Als aber Agelastes aufeine Feder drückte, that sich ein inneres Gemach auf, welchesfür prachtvoll gelten konnte. Die Bekleidung der Wände unddie Vorhänge in demselben waren von strohfarbiger Seide,in Persien gewoben und mit einer Stickerei verziert, die ein-fach und doch reich war. Die Decke prangte mit ansgeschnitz-ken Arabesken. I» den vier Ecken des Gemacks befanden sichNischen mit Bildsäulen ans einem besseren Zeitalter der Kunst.Zn die eine schien ein Schäfer sich zurückznziehen, als schämeer sich, seine kaum verhüllte Gestalt zu zeigen, jedoch bereit,die Gesellschaft mit den Tönen seiner Nohrflöte zu erfreuen.Drei Mädchen, im schönen Ebenmaß ihrer Glieder und inihren leichten Gewändern den Grazien vergleichbar, schienenGraf Robert u. 4